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Ideenwettbewerb Ehrenamt 4.0 2025/26

Am vergangenen Samstag fand die Preisverleihung des Ideenwettbewerb Ehrenamt 4.0 2025/26 statt. Mit einer Delegation sind wir in der Staatskanzlei nach Mainz gefahren. .
Der Förderverein hat sich mit dem Projekt „Digitaler Audiowalk mittels QR-Codes entlang des neu gestalteten Naturerlebnispfades Lambachtal zum Abruf von kurzweiligen Geschichten, welche von Bottenbacher Bürgerinnen und Bürger (Zeitzeugen) im Pfälzer Dialekt gesprochen werden“ beworben. 10 Projekte wurden als Preisträger aus den 57 Bewerbungen in verschiedenen Bereichen von der Jury ausgewählt und erhielten am Samstag durch Ministerpräsident Alexander Schweitzer ihre Auszeichnung.

Neben dem Preisgeld in Höhe von 1.000,-- Euro, gehört zur Auszeichnung auch ein „filmisches Porträt des Projekts“. Dieser Kurzfilm wurde bereits im Dezember von einem Filmteam im Auftrag der Staatskanzlei aufgenommen. Am Samstag wurde er bei der Preisverleihung das erste Mal gezeigt. Der Film kann über den Link unten angesehen werden.
Wer den Wanderweg Naturerlebnispfad Lambachtal nicht begehen kann oder möchte, hat die Möglichkeit sich die Audio-Dateien unter dem genannten Link anhören.

Am 19. April ist die offizielle Einweihung des Naturerlebnispfad Lambachtal mit einer gemeinsamen Wanderung und einem Abschluss an der Grillhütte Bottenbach geplant.
Vielen Dank an alle Mitwirkende von dem Projekt sowie an die Staatskanzlei für die Preisverleihung.


Link zum Film

youtu.be/1xUT2tYU7Ww

Der Wanderweg „Naturerlebnispfad Lambachtal“:

Die Wegführung verläuft durch eine wunderschöne Naturlandschaft. Vorbei an vielen Highlights, wie ausgewiesenen Biotopbaumgruppen und Quellen, Stilllegungsflächen im Rahmen unseres klimaangepassten Waldmanagements (Biotop/Altholz/Totholz-Konzept), vorbei am ehemaligen Bottenbacher Wasserhaus, am sagenumwobenen Reiterfelsen, am amtlichen Naturdenkmal „Dicke Eiche“, an der Naturverjüngung Elsbeeren usw. bis zur neuen Schutzhütte Osterwald und dann über eine offenen Wiesen- und Feldlandschaft zurück zum Startpunkt.

Auf dem Weg sind Schautafeln aufgestellt. Passend zur Station gibt es kurze Informationen sowie einen QR-Code. Dieser kann mittels eines QR-Code-Scanners über das Smartphone abgerufen werden.

Die Verknüpfungen führen über die Bottenbacher Homepage zu Audiodateien mit kurzweiligen Anekdoten und Wissenwerten zum jeweiligen Standort.
Alle Beiträge wurden von Bottenbacher “Zeitzeugen” im Bottenbacher Dialekt gesprochen.

Wir wünschen allen Wanderern, Naturfreunden und Zuhörern der Audiodateien viel Spaß beim Anhören und eine schöne und informative Wanderung.

Die Audiodateien könne auch hier über die Homepage abgerufen werden.

Förderverein Dorfgemeinschaft Bottenbach e.V.

 

Sie können die Beitrage, die Sie über den QR Code auf den Tafeln abrufen können, auch hier anhören.
Einfach auf   Hören Sie was Ihnen ......... zu sagen hat.  klicken und zuhören.
 

1 Bienenhaus

Bienen sind für die Umwelt unverzichtbar, da sie durch Bestäubung die Fortpflanzung vieler Pflanzen sichern und somit die Nahrungsgrundlage für Tiere und Menschen bilden. Sie tragen maßgeblich zur Artenvielfalt bei, erhalten Lebensräume und sichern landwirtschaftliche Erträge.

Zudem sammeln die Bienen Nektar aus Blüten. Im Honigmagen wird der Nektar mit Enzymen vermischt und eingedickt. Zurück im Bienenstock geben die Bienen den eingedickten Nektar in die Waben ab. Dort wird der Honig von den Bienen weiter bearbeitet, bis er reif ist und vom Imker “geerntet” wird.

2 Eggerlies-Brünnchen

Nach der Überlieferung stammt der Name Ägidiusquelle von einem Mönch aus dem Kloster Hornbach, der als Einsiedler im 700 Jahrhundert im Bereich der Quelle gelebt haben soll.

Im Laufe der Zeit änderte sich die Aussprache und die Schreibweise der Ägidiusquelle. So ist in einigen Karten auch die Bezeichnung Eggerlies-Brunnen zu finden, was frei übersetzt eine Liese (Quelle) in einem Acker bedeutet.

3 BAT-Konzept

Jeder Baum ist Lebensraum (=Biotop) für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.

Manche lebenden oder auch abgestorbenen Bäume erfüllen diese Biotop-Funktion in besonderem Maße. So etwa Bäume mit Höhlen, hohem Totholzanteil, Blitzschäden, starkem Bewuchs, ausgebrochenen Zwiesel oder größeren Stammverletzungen. Schutz und Förderung solcher Biotop- und Altbäume sowie von Totholz ist Gegenstand des 2011 von Landesforsten Rheinland-Pfalz entwickelten „BAT-Konzeptes (Biotop/Altholz/Totholz -Konzept).

Es dient dem Erhalt der biologischen Vielfalt im Wald durch Sicherung möglichst aller Lebensräume der Pflanzen und Tiere des Waldes. Das Ganze natürlich unter Berücksichtigung der Arbeits- und Verkehrssicherheit.

4 Heuernte Talweg

Die Heuernte war früher ein mühsamer, witterungsabhängiger Prozess,der von Handarbeit geprägt war. Das Gras wurde mit der Sense gemäht. Nach dem Mähen wurde es mit einer Gabel auf dem Boden verteilt und solange gewendet, manchmal mehrere Tage lang, bis es trocken war.

Das getrocknete Gras wurde von Hand mit dem Rechen zu Schwaden (Reihen) geformt. So konnte es besser auf den Leiterwagen geladen werden und mit dem Pferdegespann zum Hof transportiert werden.

Das Heu wurde auf dem Heuspeicher gelagert und diente der Winterfütterung des Viehs.

5 Wasserversorgung

Anfang der dreißiger Jahre sorgte eine Wasserknappheit dafür, dass die Schüttung der Quelle des 1908 erschlossen Erlenbrunnen für die Wasserversorgung für Bottenbach nicht mehr ausreichte.
So wurde im Lambachtal ein neues Wasserhaus errichtet.
Zur Versorgung wurde u.a. das Wasser des “Eggerlies-Brünnchen” in oberirdisch liegende Röhren zum “neue“ Wasserhaus” geleitet.
Weiter Quellen im Lambachtal sorgten dafür, dass nun wieder ausreichend Trinkwasser vorhanden war, das in den Hochbehälter am Friedhof gepumpt wurde.

In den 60 Jahren entsprachdie Trinkwassergewinnung nicht mehr den gestiegenen Anforderungen und gesetzlichen Vorgaben. Deshalb wurde 1966 Bottenbach nach umfangreichen Baumaßnahmen an das Netz der damaligen Felsalbgruppe (heute Verbandsgemeindewerke Pirmasens-Land) angeschlossen.
Die Wassergewinnung im neuen Wasserhaus in der Lambach wurde eingestellt.

6 Reiterfelsen

Besondere geologische Formationen sowie markante Felsen ziehen seit jeher die Menschen in ihren Bann. Insbesondere, wenn diese etwas Geheimnisvolles haben. So ist es nicht wunderlich, dass Felsformationen ihre eigenen Sagen haben.

Seit Generationen wird auch die Sage vom Reiterfelsen weitergegeben. Sie handelt von der armen kleinen Anna und dem „Walschbronner“, der als Raubritter in unserer Heimat sein Unwesen trieb.

7 Schunkeweier Klamm

Nicht weit vom “Reiterfelsen” direkt hier am Weg, tut sich eine Mächtige Felsenschlucht auf, wie sie auch im Gebirge zu bestaunen wäre.

Ein kleiner Wasserfall stürzt hier in die Tiefe und formt die “Schunkeweier Klamm”.

Die Quelle dazu befindet sich im oberen Osterberg, das Wasser fließt talabwärts zur Lambach.

Als die Winter noch kälter waren, und eisige Temperaturen das Wasser an den Felsen gefrieren ließ, war die Klamm mit den Eiszapfen ein faszinierender Ort für Groß und Klein, was viele Sonntagsspaziergänger anzog.

Um das erzählte zu sehen, können sie sich den Kurzfilm von Felix Martin anschauen, 

youtube.com/shorts/eolgwc4Jk6o


Es ist wirklich eine tolles Naturdenkmal! Danke, dass wir den Film zeigen können.

 

8 Holzwirtschaft

Die Forstwirtschaft hat sich von einer extensiven Nutzung zur Holzgewinnung im frühen Mittelalter über eine Übernutzung und erste Nachhaltigkeitsansätze zur heutigen integrierten und ökologischen Bewirtschaftung entwickelt.

Die Holzproduktion wird nun unter ökologischen Gesichtspunkten verfolgt und die Bedeutung des Waldes als Lebensraum für Mensch und Natur wird berücksichtigt.

Früher dominierten Axt, Säge und Handarbeit, heute sind es Motorsägen, Holzvollernter und technische Hilfsmittel, während die Waldarbeit durch Sicherheitsstandards für Forstarbeiter ergänzt wurde.

Heute ist nicht nur Holzproduktion wichtig, sondern auch der Wald als Erholungsraum und zur Sicherung der natürlichen Grundlagen.

9 Naturdenkmal "Dicke Eiche"

Wissenswertes zum Naturdenkmal Dicke Eiche :

  • Die offizielle Unterschutzstellung erfolgte am 01.04.2022 (durch eine Rechtsverordnung des Landkreises Südwestpfalz)

  • Baumart: Stieleiche (Quercus robur), heimisch

  • Stammumfang: ca. 4,40 m

  • Geschätztes Alter: 300-350 Jahr

Solche stattlichen Bäume sind in der heutigen Kulturlandschaft selten. Sie haben jedoch eine hohe ökologische Relevanz (z. B. für Brutvögel & Fledermäuse). Das Naturdenkmal hat mehrere Generationen von Durchforstungen überstanden und könnte sicherlich viele Geschichten erzählen. Warum dieser Baum bei den Durchforstungen in den letzten Jahrhunderten verschont geblieben ist, wird sein Geheimnis bleiben.

10 Elsbeere - Naturverjüngung

Die Elsbeere ist eine streng geschützte Baumart, die sehr selten und wertvoll ist.

Gehandelt wird die Elsbeere (auch Schweitzer Birnbaum genannt) vorwiegend als beliebtes Ausstattungsholz im Innenausbau (Wand- und Deckenverkleidungen, Fertigparkett) und dient besonders zur Herstellung sehr exklusiver Möbel mit hohen Ansprüchen an Qualität und Design.

Es wird ebenso im Musikinstrumentenbau (z. B. Klavier, Orgel) verwendet.

Die Elsbeere verkraftet Trockenheit sehr gut und ist daher auch ein Baum für die Zukunft. Bei der natürliche Naturverjüngung sind die Bäume widerstandsfähiger, da sie nicht unter Pflanzschock leiden und eine ungestörte Wurzelentwicklung haben.

Zum Schutz vor Wildverbiss wurde die Naturverjüngung mit einem Holzgatter eingezäunt.

Ägidius-Quelle (Eggerlies-Brünnchen) am Talweg.

Die Gemeindearbeiter haben letzte Woche den Zugang zum Ägidiusbrunnen (Eggerlies-Brünnchen) freigelegt und mit Geländer gesichert.
Die Quelle des Agidiusbrunnen liegt am Talweg hinter dem Bienenhaus.
Der Zugang wird noch ausgeschildert.
Nach der Überlieferung stammt der Name Ägidiusquelle von einem Mönch aus dem Kloster Hornbach der als Einsiedler im 700 Jahrhundert im Bereich der Quelle gelebt haben soll. Die Quelle diente von ca. 1932 bis Mitte der 60ziger Jahren des letzten Jahrhunderts als einer von mehreren Zuläufen für das Wasserhaus in der Lambach und sicherte somit zum Teil die Bottenbacher Waserversorgung.

Im Laufe der Zeit änderten sich die Aussprache und die Schreibweise der Ägidiusquelle. So ist in einigen Karten auch die Bezeichnung Eggerlies-Brunnen zu finden.
Als eine Liese (Quelle) in einem Acker.
Nach Erzählungen von älteren Bürgern aus Bottenbach diente die Quelle häufig der Erfrischung nach anstrengender Feldarbeit.

 

INFORMATIONEN

Hier gelangen Sie zu der Seite der Verbandsgemeinde Pirmasens-Land/Tourismus

Förderzusage Leader Bürgerprojekt der LAG Pfälzer Wald Plus zur Aufwertung und Umbenennung des Bottenbacher Wanderweges 1 zum „Naturerlebnispfad Lambachtal“

Der Förderverein Dorfgemeinschaft Bottenbach e.V. hat  eine Leader-Förderzugsage zur Aufwertung und Umbenennung des Wanderweges 1 zum „Naturerlebnispfad Lambachtal“ in Höhe von 2.000,-- Euro erhalten.

Der Wanderweg 1 in Bottenbach besteht seit vielen Jahren und verläuft über Wirtschaftswege und Pfade der Ortsgemeinde Bottenbach. Es handelt sich um einen Rundweg über die Schweizerwaldklamm ins Lambachtal und durch den Osterwald.

Der Wegführung verläuft entlang der im Rahmen des klimaangepassten Waldmanagement stillgelegten BAT-Flächen (Biotop/Altholz/Totholz-Konzept),  vorbei an vielen ausgewiesenen Biotopbaumgruppen, verschiedenen Quellen, am ehemaligen Bottenbacher Wasserhaus vorbei und an der Lambach weiter. Zurück an dem zertifizierten Naturdenkmal „Dicke Eiche Bottenbach“, sowie an der Naturverjüngung Elsbeeren (streng geschützte Baumart), der neuen Schutzhütte Osterwald, der klimaresistenten Wiederaufforstung u.v.m.

Die Aufwertung besteht im Wesentlichen aus drei Säulen:

  1. Im Rahmen der Ertüchtigung und Aufwertung sollen marode Stellen in der Wegeführung ausgebessert werden. Unter anderem soll die Brücke über die Lambach, welche im Zuge des Starkregen an Pfingsten 2024 beschädigt wurde, wieder an dem Betonfundament befestigt werden. Auch die Zugänglichkeit zur einer der Quelle der Lambach soll wieder freigeschnitten und zugänglich gemacht werden.

  2. Information der Wanderer und Naturfreunde mit verschiedenen Schautafeln.

    U.a. Aufklärung über das BAT-Konzept sowie das klimaangepasste Waldmanagement der Ortsgemeinde, Stilllegungsflächen im Wald, Naturverjüngung, heimische Baumarten, Lambachquelle als ehemalige Wasserversorgung von Bottenbach, Infos zum Wasserhaus, Naturdenkmal usw. Weitere Infos zur Region.

    Aufklärung über Naturschutz, Biodiversität und Nachhaltigkeit. Aber auch Infos zu Bottenbacher Sagen und Myten (z.B. Sage vom Bottenbacher Reiterfelsen).

  3. Darstellung und Erläuterung des Naturerlebnispfades Lambachtal multimedial, digital, pfälzisch z.B. direkter Abruf von Informationen und Podcasts über QR-Codes auf den Schautafeln. Die Podcasts werden im Pfälzer Dialekt hinterlegen.  Zusätzlich Erweiterung der bestehenden Homepage des Fördervereins Dorfgemeinschaft mit Informationen zum Naturerlebnispfad, zur Region sowie zu anderen touristischen Highlights. Verlinkung mit der Tourismushomepage der Verbandsgemeinde und evtl. des Landkreises.

Die Umsetzung bis Oktober 2025 abgeschlossen sein und erfolgt in Eigenleistung des Fördervereins Dorfgemeinschaft Bottenbach e.V.